Paragraph 1 Absatz 4

 (4) Die Amtszeit der Kirchenvorstände beträgt sechs Jahre. Sie beginnt am 1. Juni des Wahljahres. 3Das Landeskirchenamt setzt den Wahltag fest.

11 Kommentare

  1. Hier würde ich für eine Dauer von 4 Jahren im Amt plädieren!!! Das würde es deutlich vereinfachen, genügend KandidatInnen zu finden. Sechs Jahre sind ein sehr langer Zeitraum, der sehr viele von vornherein abschreckte.

    Antworten
  2. Ich halte die Amtszeit von 6 Jahren für zu lang. Junge Leute werden durch diese Periode unter Umständen abgeschreckt und auch bei der heutigen Dynamik des Lebens, Veränderung des Umfeldes, des Arbeitsplatzes ist für viele ein Zeitraum von 6 Jahren nicht planbar. Somit würde eine kürzere Periode v. 4 Jahre das Thema entschärfen.

    Antworten
  3. Lange habe ich auf den Tag gewartet, an dem dieser Punkt endlich zur Diskussion steht, vielleicht ist es sogar der wichtigste am ganzen KV-Gesetz. Viele Gemeinden können kaum noch genügend BewerberInnen finden, um die notwendigen Plätze zu besetzen. Ich kenne eine Reihe von Beispielen, bei denen wirklich fähige und interessierte KandidatInnen ausschließlich durch die 6-Jahres-Amtszeit abgeschreckt worden sind und sogar ihre fertigen Bewerbungen wieder zurückgezogen haben. Dies gilt für Menschen im Seniorenalter („Wer weiß, wie lange ich noch fit bin?“), für Berufstätige („Auf so lange Zeit kann ich das meiner Familie nicht zumuten“) und besonders Jüngere („Ich weiß ja nicht einmal, was ich in einem Jahr arbeiten werde und ob ich dann noch hier wohne!“).

    In anderen Bereichen reden wir längst schon davon, dass Menschen heutzutage lieber „projektorientiert angesprochen werden möchten, als sich langfristig zu binden“. Das muss bei einem solchen verpflichtenden Amt besonders gelten. Auch für „ErstbewerberInnen“ wäre so die Hürde niedriger, um einfach mal „reinzuschnuppern“ und danach vielleicht dabei zu bleiben.

    In meinen Augen sind selbst 4 Jahre noch viel zu lang. Als gesellschaftlichem Richtwert sollte man sich hier am „normalen“ Vereinswesen orientieren, mit dem wir ja um die Ehrenamtlichen konkurrieren. Dort werden Vorstands-Ämter in der Regel für 1-2 Jahre besetzt – und selbst das ist heutzutage bereits eine Zumutung für viele.

    Ich plädiere daher eindeutig für eine Amtszeit von ZWEI Jahren, wenn wir möchten, dass es künftig überhaupt noch Kandidaturen gibt. Natürlich wird der Aufwand höher, weil dann öfter gewählt werden muss. Aber erstens ist das in anderen Vereinen ja nicht anders – und zweitens scheint mir dies das deutlich geringere Übel zu sein.

    Antworten
  4. Es wird immer schwieriger geeignete Kandidaten*innen zu finden. Bei der letzten Wahl hörte man immer wieder, sechs Jahre, nein so lange möchte ich mich nicht binden. Vier Jahre ist eine gute Zeit, die sich viele vorstellen können. Ich bin übrigens jetzt die dritte Periode dabei…

    Antworten
  5. Ich kann mich nur anschließen, aus den Erfahrungen der letzten 3 KV-Wahlen, waren viele von der langen Laufzeit abgeschreckt.

    Antworten
  6. Eine Verkürzung auf vier Jahre halte ich für nicht sinnvoll. Menschen, die bereit sind sich zu engagieren werden dies auch für sechs Jahre tun. Kürzere Perioden bedeuten aber auch häufigere Wahlen, Suche nach Kandidaten und Wechsel im KV. All dies erschwert die Arbeit der Pastoren und der amtierenden Kirchenvorstände und führt zu einem höheren Verwaltungsaufwand. Daher unterstütze ich die Beibehaltung der momentanen Frist von sechs Jahren.

    Antworten
  7. Sechs Jahre Amtszeit halte ich nicht mehr für zeitgemäß. Viele Menschen möchten sich nicht mehr über so eine lange Zeit binden. Ich halte drei, max. vier Jahre für gut machbar. Bei vier Jahren Amtszeit wäre auch denkbar, dass alle zwei Jahre die Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt wird. Das geht natürlich nur, wenn die Wahlen unaufwendig gestaltet werden.

    Antworten
  8. Vielleicht wäre auch ein Modell interessant, bei dem man Mandatszeit und Wahlrhythmus unterschiedlich gestaltet, z.B. könnte es alle 4 Jahre Wahlen geben. Die gewählten Kirchenvorstandsmitglieder bekämen dennoch ein Mandat für 8 Jahre, könnten ihr Amt aber auch nach 4 Jahren wieder zur Verfügung stellen. Das würde die Situation vor allem für neue KV-Kandidat*innen sehr verbessern.

    Antworten
    • EIn Mandat für 8 Jahre und eine Wahlperiode von 4 Jahren sehe ich als einen sehr guten Kompromiss an.

      Antworten
  9. Angesichts des Aufwandes, den man für eine KV-Wahl betreiben muss, würde ich prinzipiell an den sechs Jahren Amtszeit festhalten. Aber vielleicht wäre für Einsteiger*innen, besonders für junge Erwachsene eine Erprobungszeit von zwei bis drei Jahren interessant, ohne dass damit eine aufwändige Nachwahl verbunden wäre. Wenn man fester etabliert ist in Beruf und Familie kann man sich schon eher einmal auf so eine lange Zeit festlegen. Ich bin jetzt in meiner dritten Amtsperiode und weiß, wovon ich spreche. Allerdings, da muss ich Nico Lühmann und anderen zustimmen, sind sechs Jahre für viele oft abschreckend.

    Antworten
  10. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass 4 Jahre Amtszeit am besten sind. Damit spricht man auch die „Jüngeren“ an.
    Jemand der gerade studiert oder seine Ausbildung macht kann nicht zu 100% sagen, dass er in 6 Jahren noch immer in der Gemeinde ist.
    4 Jahr sind da schon eher wahrscheinlich und schrecken nicht so ab.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.