Paragraph 22 Absatz 1

(1) Ein Mitglied des Kirchenvorstandes scheidet aus seinem Amt aus durch

a) schriftliche Verzichtserklärung, die unwiderruflich ist;
b) Verlust der Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde;
c) nachträgliche Feststellung des Fehlens der Wählbarkeit aufgrund des § 5 Absatz 3 oder 4 zur Zeit der Wahl, Berufung oder Ernennung;
d) Entlassung (Absatz 2).

Das nachträgliche Eintreten eines Hinderungsgrundes nach § 2 Absatz 4 führt nicht zum Verlust der Mitgliedschaft.

3 Kommentare

  1. Der letzte Satz hat bisher gefehlt – eine Heirat zweier KV-Mitglieder kurz vor Ende der Legislaturperiode in einem KV mit Mindestgröße – bzw. deren rechtliche Folgen – habe ich vor Jahren aus einiger Entfernung miterlebt. Nicht werbewirksam.

    • Ein Umzug und eine damit einhergehende Umgemeindung sollte nicht automatisch zum Ausschluss aus dem Kirchenvorstand führen. Es sollte die Auflage bestehen sich innerhalb der nächsten 6 Monate wieder zurück in die Gemeinde umgemeinden zu lassen. Geschieht das selbstverschuldet nicht, sollte das zum Verlust der Mitgliedschaft im Kirchenvorstand führen.

      Eine Umgemeindung geschieht bei einem Umzug automatisch. Allerdings sagt dies nichts über die Fähigkeit der Person weiter Mitglied des Kirchenvorstandes zu sein. Deshalb sollte es eine gewisse Zeit geben, in der man sich zurück umgemeinden lassen kann.

      • Funktion/Gremium: Landesjugendkammer
      • Den Kommentar von Kristin Schneider kann ich nur unterstützen. Es sollte nicht um den Wohnsitz, sondern um den Lebensmittelpunkt bzw. die Verbundenheit und das Engagement in der Gemeinde gehen und das kann ich durch die Umgemeindung gut darlegen.

        • Funktion/Gremium: Landessynode

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