Paragraph 5 Absatz 1

(1) Zu Mitgliedern des Kirchenvorstandes wählbar sind alle wahlberechtigten Personen, die

a) zu Beginn der Amtszeit des Kirchenvorstandes das 18. Lebensjahr vollendet haben,
b) am Wahltag der Kirchengemeinde mindestens fünf Monate angehören und
c) bereit sind, als Mitglied des Kirchenvorstandes im Hören auf Gottes Wort und in der Bindung an das kirchliche Recht an der Erfüllung des Auftrages der Kirche mitzuwirken.

9 Kommentare

  1. Wünschenswert wäre eine Beschränkung der Legislaturperioden, die man einem Kirchenvorstand angehören kann.

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    • In der EKHN machen wir durchweg positive Erfahrungen mit Jugendmitgliedern im Kirchenvorstand. Sie können ab 14 Jahren gewählt werden, ab 18 erhalten Sie dann Stimmrecht. In der EKBO gibt es ähnliche Regelungen, so weit ich weiß dürfen Jugendliche ab 16 Jahren mit Stimmrecht in den KV gewählt werden. Bitte bedenken Sie die Beteiligung Jugendlicher, sie haben etwas zu sagen!

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      • Einschränkung (b) mag grundsätzlich sinnvoll sein; auf Antrag sollte sie aber ausgesetzt werden können, um der Mobilität und der Veränderungsdynamik im Leben der Menschen zu entsprechen.

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          • Hallo Herr Schneider,
            die Frist von fünf Monaten Gemeindemitgliedschaft als Voraussetzung für die Wählbarkeit ergibt sich aus dem längeren Vorlauf, den eine Allgemeine Briefwahl bzw. Onlinewahl erfordert. Wenn der Wahltag zum Beispiel auf den 10. März 2024 fällt, sollte im Oktober 2023 der Wahlaufsatz fertiggestellt werden. Eine deutlich späterer Abschluss der Kandidierendenfindung könnte letztlich den Versand der Wahlunterlagen an die Wahlberechtigten verzögern. Und etwas zeitliche Reserve haben wir auch noch eingeplant.
            Mit freundlichen Grüßen
            Stefan Schlotz

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          • Wählbarkeit zum KV ab/ nach der Konfirmation,
            dann sind ja Alle „vollwertige Mitglieder“, außerdem sind die Meisten leider nach der Konfirmation in anderen Bereichen „verschwunden“ wenn man sie nicht sofort weiter aktivieren kann.

            • Funktion/Gremium: KV, Lektor
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          • Wählbarkeit ab 16 Jahre wäre gut. Einzelne wären auch schon nach der Konfirmation mit 14 Jahre in der Lage, im KV mitzuwirken, aber schon allein Sitzungszeiten dürften schwierig werden für Schüler*innen.

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            • Ich denke auch, dass es richtig wäre, das vollwertige Gemeindemitglieder, also ab der Konfirmation, die Möglichkeit bekommen sollten sich im KV zu beteiligen

              • Funktion/Gremium: EvJu Peine - Ehrenamtlicher
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            • Zu b)
              Ich finde, dass Leute die kurz vor der Wahl umziehen, aber sich wieder umgemeinden lassen, trotzdem die Chance haben sollten gewählt werden zu können. Wenn ich im letzten Jahr 5 Monate Mitglied der Gemeinde war und mich nach dem Umzug direkt um die Umgemeindung kümmere, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, ein Mitglied des Kirchenvorstandes zu werden. Trotz des Umzugs bleibt mein Mittelpunkt meines Engagements ja in der Gemeinde.

              • Funktion/Gremium: Landesjugendkammer
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              • Hallo Frau Schneider,

                das ist in der KGO in § 9 Abs. 3 schon in Ihrem Sinne geregelt:

                ( 3 ) 1 Ist der Antrag bei einem Wohnsitzwechsel gestellt worden, um der Kirchengemeinde des bisherigen Wohnsitzes weiter anzugehören, so wirken die dem Antrag stattgebenden Entscheidungen vom Zeitpunkt des Wohnsitzwechsels an. 2 Der Antrag kann noch innerhalb eines Monats nach Wohnsitzwechsel gestellt werden.

                In dem von Ihnen beschriebenen Fall wäre das umgezogene Gemeindeglied also wählbar.

                Herzliche Grüße

                Dr. Theodor Tauro

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