Paragraph 5 Absatz 4

(4) Mitarbeitende, die nicht nur vorübergehend von einer Kirchengemeinde oder für den Dienst für eine Kirchengemeinde angestellt sind, sind in dieser nicht wählbar. Der Kirchenkreisvorstand kann in Ausnahmefällen bei Beschäftigungsverhältnissen mit bis zu zehn Wochenstunden die Wählbarkeit verleihen. Die Entscheidung des Kirchenkreisvorstandes unterliegt keiner Nachprüfung.

2 Kommentare

  1. Meines Erachtens führt die Mitgliedschaft im Kirchenvorstand zu einem direkten Ausschlussgrund.
    Ganz praktisch gedacht. Wann kann ich denn Angestellter und Chef gleichzeitig sein?!
    Auch in Zusammenarbeit mit den anderen Beschäftigten einer Körperschaft hätte diese Person ein Sonderrecht.

    Die Ausnahme in diesem Absatz gehört abgeschafft!

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    • Ich erachte die Ausnahme als sinnvoll, jedoch sollte sie auf zeitlich begrenzte Vertretungstätigkeiten beschränkt werden.
      Ein Beispiel, wo die Ausnahmeregelung meines Erachtens sinnvoll wäre, wäre z.B. ein/e Pfarrsekretär*in oder Küster*in ist längerfristig erkrankt und ein KV-Mitglied würde für diesen Zeitraum den Dienst übernehmen, der Vorteil: ein KV-Mitglied kennt bereits die Abläufe der Gemeinde und die langwierige Personalsuche würde wegfallen.

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