Der Kirchenvorstand (KV) beschließt über eine eventuelle Einteilung der Kirchengemeinde in Wahlbezirke. Das neue Gesetz regelt die Mindestzahl von Wahlberechtigten für einen Wahlbezirk. Stimmbezirke gibt es nicht mehr.

Er beschließt ferner, wie viele Mitglieder gewählt werden sollen und ggf. wie sich die zu Wählenden auf die Wahlbezirke verteilen sollen. Diese Zahlen können vom KV nach der Einreichung der Wahlvorschläge noch geändert werden (vgl. Pkt. 7). Für die Zahl der zu Wählenden gibt es keine Kategorien nach Gemeindegliederzahlen mehr. Das Minimum sind drei zu Wählende, eine gesetzliche Höchstzahl gibt es nicht. Eine Festsetzung durch den Kirchenkreisvorstand (KKV) „aus besonderen Gründen“ entfällt ebenfalls. Ebenso muss die Aufteilung der zu Wählenden auf die Wahlbezirke nicht mehr genehmigt werden.