In den Kirchengemeinden wird für eine Kandidatur geworben. Der KV fordert die Mitglieder der Kirchengemeinde in geeigneter Weise zur Einreichung von Wahlvorschlägen auf. Wählbar ist, wer bis zum Wahltag fünf Monate der Kirchengemeinde angehört und spätestens zu Beginn der Amtszeit 18 Jahre alt ist. Nicht wählbar sind Ordinierte und nicht nur vorübergehend angestellte Mitarbeiter/innen. Der KKV kann bei Beschäftigungsverhältnissen von höchstens zehn Wochenstunden die Wählbarkeit verleihen.

Der KV prüft die Wahlvorschläge sowie das Einverständnis der Vorgeschlagenen mit ihrer Kandidatur und holt bei beruflich Mitarbeitenden unter Mitwirkung des Kirchenamtes ggf. die Entscheidung des KKV ein. Der KKV entscheidet auch über Beschwerden gegen die Zurückweisung von Wahlvorschlägen.