Umfrageergebnisse

zur allgemeinen Briefwahl

Die allgemeine Briefwahl 2018

Insgesamt entschieden sich 59 Gemeinden der hannoverschen Landeskirche für die Erprobung der Allgemeinen Briefwahl. Ihre Erfahrungen bieten wichtige Informationen und Anregungen für die nächste Kirchenvorstandswahl im Jahr 2024. Von besonderer Bedeutung war die Frage, ob die Briefwahl spürbare Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung in den Gemeinden hatte und ob das neu angebotene Verfahren von den ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden als Entlastung wahrgenommen wurde.

Alle Kirchengemeinden, die eine Allgemeine Briefwahl durchgeführt haben, haben sich an der Umfrage beteiligt. Damit ist die Datenlage zunächst einmal sehr gut. Allerdings: Die Gesamtzahl von 59 Kirchengemeinden, die die Allgemeine Briefwahl durchgeführt haben, ist angesichts von rund 1300 Kirchengemeinden insgesamt nicht besonders hoch. Das muss bei der Interpretation der Daten ebenfalls berücksichtigt werden.

Außerdem ist davon auszugehen, dass sich für das Pilotprojekt vor allem Kirchengemeinden gemeldet haben, die sich bei der Wahl besonders stark engagieren wollten – zumal der organisatorische und finanzielle Aufwand höher war als bei der gewohnten Wahl mit der bloßen Möglichkeit mit der Briefwahl auf Antrag. Die Ergebnisse können also nicht eins zu eins für die gesamte Landeskirche hochgerechnet werden. Tendenzen lassen sich jedoch ablesen.

Die Wichtigsten Ergebnisse zur Umfrage

Wurde die Wahlbeteiligung durch die allgemeine Breifwahl verbessert?

%

ja

%

keine Angaben

%

nein

Würden Sie die allgemeine Briefwahl wieder durchführen?

%

ja

%

nein

Folgende Punkte sollten für die kommende Wahl beachtet werden:

  • Der positive Effekt auf die Wahlbeteiligung variiert zum Teil stark.
  • Der Aufwand für die Kirchengemeinden war sehr hoch.
  • Die Kosten sind hoch; die Abläufe können verbessert werden.

Download

Die vollständige Auswertung der Umfrage zur Allgemeinen Briefwahl finden Sie hier als PDF zum Download.